Long Covid/ Impfnebenwirkungen

Definition Long Covid/ Post Cov-Syndrom:

Auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes ist folgende Infomation zu finden:

Zitatauszug:….“Im Oktober 2021 wurde nach einem wissenschaftlich fundierten Abstimmungsprozess eine vorläufige Falldefinition von Post-COVID-19 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlicht. Gemäß dieser Definition werden unter dem Begriff Post-COVID-19-Zustand gesundheitliche Beschwerden zusammengefasst, die in längerem Abstand (in der Regel drei Monate) im Anschluss an eine durchgemachte SARS-CoV-2 Infektion über längere Zeit fortbestehen und anderweitig nicht erklärbar sind. Dabei werden Symptome und gesundheitliche Einschränkungen berücksichtigt, die über mindestens zwei Monate anhalten oder auch wiederkehrend und in wechselnder Stärke auftreten. Da nach bisherigen Erkenntnissen auch milde oder gar symptomlose Verläufe einer SARS-CoV-2-Infektion mit entsprechenden Langzeitfolgen einhergehen können und gerade zu Anfang der Pandemie noch kein breites Testangebot verfügbar war, bezieht sich die klinische Falldefinition der WHO sowohl auf Personen mit Labornachweis einer SARS-CoV-2-Infektion, als auch auf Personen, für die eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus aufgrund von Krankheitssymptomen oder auch engen Kontakten zu nachweislich Infizierten als wahrscheinlich angesehen werden kann. Die WHO weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich um eine vorläufige Falldefinition handelt, die in Anpassung an neue wissenschaftliche Erkenntnisse fortlaufend aktualisiert werden muss. Darüber hinaus ist aufgrund der eingeschränkten Datenlage noch unklar, inwieweit die Falldefinition auch auf Kinder und Jugendliche übertragbar ist.

In wissenschaftlichen Studien wird zunehmend die Falldefinition der WHO zugrunde gelegt. In den bisherigen Arbeiten wird jedoch nicht immer streng die Definition für Post COVID-19 unter Beachtung der Zeitspanne von 12 Wochen nach Diagnose bzw. vermutetem Beginn einer SARS-CoV-2-Infektion eingehalten. Zudem werden in einigen Arbeiten Symptome im Zeitraum zwischen 4 und 12 Wochen nach Infektionsbeginn und jenseits der Grenze von 12 und mehr Wochen parallel betrachtet. In den FAQ wird der Begriff "Long COVID" verwendet, um gesundheitliche Langzeitfolgen einer SARS-CoV-2-Infektion zu bezeichnen, da somit der gesamte Zeitraum jenseits der akuten Krankheitsphase abdeckt wird. Sind explizit gesundheitliche Beschwerden gemeint, die sich über mehr als 12 Wochen ausdehnen, dann werden diese im Folgenden als "Post-COVID-19-Zustand" bezeichnet. „ Zitatende

Unter anderen, werden folgende Symptome von Betroffenen, Ärzten und Therapeuten beschrieben:

  • anhaltender Reizhusten, Heiserkeit,Geschmacksverlust-Geruchsverlust
  • anhaltende Müdigkeit,Schlappheit,Antriebslosigkeit
  • Erschöpfungssyndrom mit Leistungsabfall,
  • Konzentrationslosigkeit, sog. Brain-Fog
  • Schlafstörungen,
  • neurologische Störungen
  • Hautveränderungen
  • Darmprobleme
  • Muskelbeschwerden
  • Blutgefäßschädigungen
  • Blutbildveränderungen
  • Gerinnungsstörungen


Definition Post-Vac Syndrom:

auf der Homepage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung findet sich folgende Erklärung:

Laut Robert Koch-Institut (RKI) gehören Schmerzen an der Einstichstelle, Ermüdung, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Schüttelfrost zu den normalen Impfreaktionen auf eine Impfung mit den in Deutschland zugelassenen Covid-19-Impfstoffen. Schwere Nebenwirkungen sind selten.

Der Begriff „Post-Vac-Syndrom“ wird im Zusammenhang mit bestimmten gesundheitlichen Beeinträchtigungen nach einer Corona-Schutzimpfung verwendet, die zum Teil den Symptomen bei Long COVID ähneln. Dazu zählen beispielsweise Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Übelkeit, aber auch Herz-Kreislauf-Beschwerden und Bewegungsstörungen und Atemnot.

Das Phänomen ist noch wenig erforscht. Eine spezifische medizinische Definition, ein sogenannter MedDRA-Term (Medical Dictionary for Regulatory Activities), zur einheitlichen Klassifizierung und Registrierung der unerwünschten Nebenwirkungen gibt es (noch) nicht. Auch die Ursache für die Entstehung des Erkrankungsbildes Post-Vac-Syndrom ist bisher nicht bekannt. Für verlässliche Erkenntnisse sind weitere Untersuchungen bzw. Studien erforderlich. Deutschlandweit gibt es bisher nur zwei Anlaufstellen für Patienten mit Verdacht auf das Post-Vac-Syndrom: eine Spezialambulanz am Universitätsklinikum Marburg sowie die neurologische Post-COVID-19-Sprechstunde an der Charité in Berlin.

Nach einer Impfung/Impfungen gegen das Sars Cov 2 Virus sind u.a. folgende  Nebenwirkungen durch Betroffene, Ärzte und Therapeuten beschrieben:

  • Kopfschmerzen,
  • neurologische Probleme
  • anhaltende Müdigkeit und Schlappheit,Antriebslosigkeit
  • Erschöpfungssyndrom und Leistungsabfall
  • Myokarditis,Perikarditis
  • Hautveränderungen,
  • Muskelbeschwerden
  • Darmprobleme
  • Blutbildveränderungen
  • Blutgefäßschädigungen
  • Gerinnungsstörungen
  • Verminderung der Thrombozyten

Bei Fragen zu den oben geschilderten Sachverhalten, Diagnostik und Therapieoptionen  rufen Sie mich gerne an und vereinbaren einen Termin:

Tel.: 06224-9022122